SCHWINGUNGSISOLIERUNG, KÖRERSCHALLISOLIERUNG

Schwingungs- und Körperschallisolierung bei Maschinen und Anlagen

Nahezu alle technischen Anlagen mit beweglichen Teilen sind als Erschütterungsquelle zu betrachten, die Körperschallschwingungen in den Aufstellgrund einleiten. Im industriellen Bereich sind das besonders Stanzen und Pressen, Schlagscheren oder auch Drehbänke und Bearbeitungszentren. Im Bereich der Gebäudeversorgung sind dies Notstromdiesel, alle Arten von Verdichtern aber auch Ventilatoren, RLT-Anlagen und Pumpen. Um den Eintrag von Schwingungen in den Aufstellgrund zu verringern, wird die entsprechende Maschine einstufig oder mehrstufig schwingungsisoliert aufgestellt. Die Auslegung und Dimensionierung wird frequenzabhängig durchgeführt. Für die Berechnung der Eigenfrequenzen von Gebäuden und Bauteilen kann hierzu mittels Finite Elemente Berechnung das dynamische Verhalten untersucht und simuliert werden. Steht bei der Aufgabenstellung der Schutz gegen spürbare Schwingungen im Vordergrund, so wird der Begriff Schwingungsisolierung verwendet. Ist das Ziel der Schutz vor akustisch hörbaren Geräuschen, die durch Körperschallabstrahlung entstehen, ist der Begriff Körperschallisolierung zu verwenden.