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Radonmessungen von GN Bauphysik: Sicherheit für Wohnräume und Arbeitsplätze

Um für die verpflichtende oder freiwillige Jahresmessung von Radonkonzentrationen vorbereitet zu sein, eignen sich Kurzzeitmessungen im Voraus: So kann bereits im Vorfeld eine Schätzung der vorliegenden Belastungen getroffen werden. Bei GN Bauphysik leisten wir sowohl Kurzzeitmessungen zur Bestimmung der Radonkonzentration als auch Beratungen zum Radonschutz im Neu- und Bestandsbau.

Wir sind Ihr Partner für die Radonmessung in Bayern und Baden-Württemberg, und auch bundesweit!

Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben an: kontakt-muenchen@gn-bauphysik.com

Wie läuft eine Kurzzeitmessung durch GN Bauphysik ab?

Nach Ihrer Kontaktaufnahme besprechen wir das weitere Vorgehen.

Dabei vereinbaren wir einen Termin, an welchem unsere Radonexperten die Messgeräte bei Ihnen aufstellen. Wir empfehlen, einen Messzeitraum von 2 bis 3 Wochen einzuplanen, um aussagekräftige Messwerte zu erhalten. Ist der Messzeitraum abgelaufen, werten wir die Ergebnisse aus. Anschließend erhalten Sie von uns die Untersuchungsergebnisse!

Die Kurzzeitmessungen führen wir bei GN Bauphysik mit dem RadonEye durch. Dieses Messgerät führt eine zeitauflösende Messung durch, das heißt, dass Sie in den Ergebnissen nachvollziehen können, ob es Einflüsse auf die Radonkonzentration gab.

Mit einer zeitauflösenden Auswertung können Sanierungsmaßnahmen zur Senkung der Radonwerte unmittelbar aus den Messwerten abgeleitet oder ihre Wirksamkeit geprüft werden. Bei einer Jahresmessung hingegen erhalten Sie eine kumulierte Auswertung, bei welcher die Werte schlicht zusammengerechnet werden und Sie letztlich nur einen Gesamtwert erhalten.

Was ist bei Radonvorsorgegebieten mit Radonmesspflicht zu beachten?

Besteht eine Messpflicht aufgrund einer Ausweisung als Radonvorsorgegebiet, so müssen Sie explizit eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anerkannte Messstelle beauftragen.

Häufig gestellte Fragen zum Radongas, Radonwerten und der Messung

Die Messung der Radonbelastung ist kein alltägliches Thema. Es ist also vollkommen normal, wenn einige grundsätzliche Fragen aufkommen: Wo ist es Pflicht, Radon messen zu lassen? Kann ich selbst die Radonkonzentration messen? Und warum stellt Radon eigentlich eine Gefährdung der Gesundheit dar? Wir haben Ihnen diese häufig gestellten Fragen beantwortet, damit bei Ihnen keine Unklarheiten bleiben und Sie sich gut informiert fühlen.

Was ist Radon?

Radon ist ein radioaktives Edelgas, welches beim Zerfall von Uran und Thorium entsteht, die in Spuren im Erdreich vorhanden sind. Aus der Bodenluft gelangt das Radon über Undichtheiten im Keller oder undichte Rohrleitungen in die Raumluft, wo es sich in Abhängigkeit der vorhandenen Geologie des Baugrunds und der Bauweise des Gebäudes in gefährlichen Mengen anreichern kann. Wird das Radon eingeatmet, kann es eine Schädigung der Lunge bis hin zu Lungenkrebs hervorrufen (siehe https://www.bmj.com/content/330/7485/223).

Wo besteht eine Radonmesspflicht?

Eine Radonmesspflicht gilt für jeden Arbeitsplatz im Keller- und Erdgeschoss innerhalb von ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten. Festgelegt wurde dies im Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) von 2017 und der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) von 2018, aufgrund der gesundheitlichen Gefährdung durch eine hohe Radonkonzentration in der Raumluft.

Für die Arbeitsplätze ist dabei nachzuweisen, dass der Referenzwert der Radonkonzentration von 300 Bq/m³ im Jahresmittel unterschritten wird. Eine Messung der Radonbelastung kann im Bereich der Messpflicht nur durch vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anerkannte Messstellen erfolgen.

Kann ich selbst eine Radonmessung durchführen?

Eine komplett eigenständige Messung der Konzentration des Radongases ist nicht möglich.

Müssen Sie im Bereich der Messpflicht Ihre Radonkonzentrationen nachweisen, dürfen nur vom BfS anerkannte Messstellen agieren. In diesem Fall werden eigene Messwerte, aber auch Radonmessungen nicht anerkannter Messstellen nicht angenommen.

Wenn Sie freiwillig Radon messen möchten, so haben Sie hier mehr Möglichkeiten. Eine freiwillige Messung können Sie zusätzlich zur verpflichtenden vornehmen, in Wohngebäuden in Radonvorsorgegebieten oder aber in jeglichen Gebäuden, die sich nicht in einem ausgewiesen Radonvorsorgegebiet befinden. Hier können Sie GN Bauphysik hinzuziehen – für eine aktive oder passive Messung. Bei der passiven Messung werden in den meistgenutzten Räumen Messgeräte platziert, sogenannte Exposimeter. Diese Ergebnisse der Radonmessgeräte müssen unter dem Mikroskop in einem Messlabor von Fachleuten ausgewertet werden.