Innenministerium Baden-Württemberg

Slider Leistungen
Stuttgart, Neubau

Musikhochschule & Haus der Geschichte

Stuttgart, Neubau

Molly-Schauffele-Sporthalle

Stuttgart, Sanierung und Erweiterung

MINI Area Reutlingen

Reutlingen

BAUPHYSIKALISCHE MESSUNGEN

Bauphysikalische Messungen (z.B. Temperatur- und Feuchtemessungen in Räumen und Bauteilen, Messungen der Luftdichtigkeit von Gebäuden, Thermographien, Messung von Luftströmungen) dienen als Beurteilungsgrundlagen für den bauphysikalischen Zustand des Gebäudes (Qualitätskontrollen) und für die Behaglichkeit in Räumen und Gebäuden. Hierfür steht uns ein umfangreiches Messequipment zur Verfügung.

Wir leisten für Sie:

  • Temperatur- und Feuchtemessungen über längere Zeiträume in Räumen
  • Messungen von Oberflächentemperaturen auf Bauteilen auch über längere Zeiträume
  • Messungen von Baustofffeuchten und Bauteilfeuchten vor Ort
  • Messung von Luftgeschwindigkeiten
  • Durchführung von Blower-Door-Messungen zur Überprüfung der Luftdichtigkeit von Gebäuden nach DIN EN 13829
Temperatur- und Feuchtemessungen

Temperatur- und Feuchtemessungen werden zur Kontrolle der Bauausführung und damit zur Qualitätssicherung und Dokumentation raumklimatischer Verhältnisse eingesetzt. Sie dienen ebenfalls der Ursachenfindung von Baumängeln und Bauschäden. Auch für eine Bestandsaufnahme von bspw. einer Altbausanierung können solche bauphysikalischen Messungen ein wesentlicher Bestandteil für eine gute und erfolgreiche Beratung und Umsetzung für die Bauausführung sein.

Wir leisten für Sie:

  • Temperatur- und Feuchtemessungen über längere Zeiträume in Räumen (z.B. zur Ursachenanalyse/-dokumentation bei Schimmelbefall)
  • Messungen von Oberflächentemperaturen auf Bauteilen, berührungslos mittels Thermografie (z.B. zur Ortung von Wärmebrücken oder Überprüfung von Bauausführungen) oder mittels Datenloggen auch über längere Zeiträume
  • Messungen von Baustofffeuchten vor Ort (z.B. mittels der „Wiederstandsmethode“ oder einer „CM-Messung“
  • Raumklimamessungen zur Bestimmung des thermischen Umfelds in Räumen (z.B. Messung der Strahlungstemperatur mit einem Globethermometer)

 

Behaglichkeitsmessungen

Für die Nutzung von Innenräumen ist das Raumklima ein wichtiger Gesichtspunkt. Es beeinflusst das Wohlbefinden, die Konzentrationsfähigkeit, die Kreativität und damit in wirtschaftlich genutzten Gebäuden auch die Produktivität. Fühlen sich Mitarbeiter „unbehaglich”, kann dies die Konzentration und Leistungsfähigkeit vermindern und sogar zu Erkrankungen führen. Umso wichtiger ist es daher, die Behaglichkeit am Arbeitsplatz objektiv zu bewerten und darauf aufbauend ggf. Maßnahmen zur Verbesserung vorzuschlagen. Neben der thermischen Behaglichkeit gehört auch die visuelle und die lufthygienische Behaglichkeit zur Innenraumqualität. In der DIN EN 15251 werden die raumklimatischen Eigenschaften eines Gebäudes insgesamt zusammengefasst.

Wir leisten für Sie:

  • Thermische Behaglichkeit unter Berücksichtigung der Parameter Lufttemperatur, operative Temperatur, PPD/PMV-Index, relative Luftfeuchtigkeit, Zugerscheinungen, vertikale Temperaturschichtung, Strahlungsasymmetrie (DIN EN ISO 7730)
  • Visuelle Behaglichkeit, insbesondere Beleuchtungsstärken, Tageslichtquotient, Besonnung und Verschattung
  • Lufthygienische Behaglichkeit, z.B. CO2-Gehalt als Indikator für die Raumluftqualität nach DIN EN 15251, Bestimmung des Außenluftwechsels

 

Blower-Door Messungen

Das Differenzdruck-Verfahren, besser bekannt unter dem Begriff „Blower-Door-Test“, ist ein standardisiertes Messverfahren, um die objektbezogene Luftdichtheit eines Gebäudes quantitativ zu erfassen und vorhandene Mängel der Luftdichtheitsebene zerstörungsfrei aufzuzeigen.

Wir leisten für Sie:

  • Qualitätsnachweis der Bauausführung (z.B. fachgerechter Anschluss einer Dampfsperrfolie im Sparrendach)
  • Nachweis einer „erhöhten“ Luftdichtigkeit eines Gebäudes
  • Ortung von Leckagen zur Vermeidung von Bauschäden (z.B. Schimmelbildung aufgrund von Kaltlufteinströmung oder Tauwasseranfall innerhalb eines Bauteils)
  • Untersuchung des Einflusses von Leckagen auf den Komfort und die Behaglichkeit (z.B. Zugerscheinungen oder Geruchsbelästigungen)

Insbesondere in Bezug auf die Energieeinsparung und den damit verbundenen hochgedämmten Außenbauteilen (Verringerung der Transmissionswärmeverluste) spielen Lüftungswärmeverluste eine immer wesentlichere Rolle. Deshalb fordert die in Deutschland einzuhaltende Energie-Einsparverordnung (EnEV), dass die wärmedämmende Außenhülle bei Neubauten grundsätzlich „dauerhaft luftundurchlässig“ auszuführen ist. Dieser Nachweis kann mittels eines Blower-Door-Tests erfolgen. Ein erfolgreicher Nachweis kann dann in einer energetischen Bilanzierung eines Gebäudes nach der EnEV (Energieausweis) positiv berücksichtigt werden. Darüber hinaus können mit dem Blower-Door-Test die Luft-Leckagen von Baukonstruktionen (z.B. Anschlüsse der Dampfsperrfolie) geortet werden. Hierfür können Nebeltests, Thermografieaufnahmen und Luftgeschwindigkeitsmessungen unterstützend eingesetzt werden.